Deutsche Digitalisierungs-Initiative

Digitalisierung und Automatisierung verändern die Welt in nie gekanntem Tempo. Deutschland steht vor der Aufgabe, den digitalen Wandel zu meistern und als eine der führenden Industrienationen der vergangenen Jahrzehnte zu einem der führenden digitalen Player des 21. Jahrhundert zu werden.

Der Arbeitsmarkt befindet sich in einem tiefen Wandel. Immer mehr Arbeit, die heute noch Menschen beschäftigt, wird schon in wenigen Jahren von Maschinen und Algorithmen erledigt. Aus- und Weiterbildung zur Digitalisierung sind die Voraussetzung dafür, dass Menschen auch in Zukunft noch für bezahlte Arbeit gebraucht werden.

Die Deutsche Digitalisierungs Initiative (DDI) setzt genau hier an: Mit einer umfassenden „digitalen Grundausbildung“ zu den über 100 Themen der digitalen Transformation und der Möglichkeit, einen zertifizierten, offiziell anerkannten Abschluss als „Digitalisierungs Manager“ zu erhalten.

Für alle,

  • die in dieser Zeit der digitalen Transformation den Anschluss halten und
  • sich für weitergehende und höhenwertige Beschäftigung qualifizieren möchten
  • die einen Beitrag für die erfolgreiche Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft leisten möchten.

Wir sind bald online.

 

 

 

Laut Weltwirtschaftsforum werden sich bis 2022 etwa 42% aller professionellen Fähigkeiten, die in in den letzten 10 Jahren von Bedeutung waren, verändert haben. Digitalisierung forciert Robotik und autonomen Transport, künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen. Parallel kommen fortschrittliche Materialien, Biotechnologie und Genomik. Diese Entwicklungen werden unser Leben und unsere Arbeitsweise verändern. Einige Arbeitsplätze werden verschwinden, andere werden mehr und Jobs, die es heute noch nicht gibt, werden alltäglich. Sicher ist, dass die Erwerbstätigen in alen Branchen ihre Fähigkeiten anpassen müssen, um Schritt zu halten. Die ersten selbstfahrenden Züge und LKWs sind schon da. Es gibt bereits Roboter, die Pflegeaufgaben übernehmen und die ersten Buchhalter und Fachangestellten werden bereits durch Algorithmen abgelöst.

Weltweit gehen Arbeitgeber davon aus, dass bis 2022 nicht weniger als 54% aller Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in signifikantem Ausmass neu aus- und weiter gebildet werden müssen. Nur 30% der Angestellten in den heutigen Berufsfeldern, die mit der höchsten Wahrscheinlichkeit von der Digitalisierung betroffen sein werden, haben in den letzten 12 Monaten professionelle Weiterbildung in irgendeiner Form erhalten. Neue Aus- und Weiterbildungsprogramme kommen vor allem denjenigen zugute, die schon jetzt gut ausgebildet und von hohem Wert für ihre Arbeitgeber sind. (WEF, Future of Jobs Survey 2018).

Diese Entwicklung fördert einseitig Eliten und ist kontraproduktiv für eine gesamtwirtschaftliche positive Entwicklung in Bezug auf Digitalisierung und Wettbewerbsfähigkeit in der datengetriebenen Wirtschaft von morgen. Digitalisierungs-Know-how kann fundiert für alle zur Verfügung gestellt werden, um die digitale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaftzu sichern.

Wir sind bald online.